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Psychologisch - psychotherapeutische Tataufarbeitung (Zentrale)

Gefangene, in der Regel Sexualstraftäter und schwere Gewalttäter, bei denen psychische Störungen bei der Begehung von Straftaten mitverantwortlich bzw. nicht auszuschließen sind, ist eine psychologisch – psychotherapeutische Tataufarbeitung angezeigt. Dies bedeutet eine Auseinandersetzung mit der Straftat, Tatumständen, Wegen zu Straftaten, Übernahme von Verantwortung für die Straftaten und Mitgefühl für die Opfer sowie Aufarbeitung persönlicher Defizite und psychischer Störungen mit Krankheitswert, die mit der Straffälligkeit in Zusammenhang stehen.
Als psychotherapeutisches Verfahren kommt im wesentlichen die kognitive Verhaltenstherapie zum Einsatz, die sich wissenschaftlich als effektiver als andere Verfahren erwiesen hat.
In der Regel werden einzelpsychotherapeutische Maßnahmen (Ausnahme:  Behandlungsprogramm für Sexualstraftäter) des hiesigen Psychologischen Dienstes eingesetzt. In einigen Fällen können diese aber auch von externen Fachkräften übernommen werden (s.a. Einzelpsychotherapie für Sexualstraftäter).

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