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Behandlungsmaßnahmen der Außenstelle Sachsenheim

In der Außenstelle sind Straßenverkehrstäter untergebracht, die in der Mehrzahl eine Suchtmittelproblematik haben.

  1. Angebote bezogen auf die Behandlung von Suchtproblemen (Alkohol, Drogen, Medikamente, nicht stoffgebundene Süchte) und Führerschein.

a. Externe (= von außen kommende) Suchtberatung in der Außenstelle.
Bei diesen Gesprächen geht es um eine diagnostische Einschätzung bzgl. der Grage, ob derzeit Behandlungsbedarf besteht oder nicht.
Nach Abschluss einer Beratung erhält der Insasse eine entsprechende Bescheinigung über einen stattgefundenen Gesprächstermin sowei einer fachlichen Einschätzung der Alkohol- , bzw. Drogenproblematik und ggf. Empfehlungen (wie z.B. Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe u.Ä.).

b. Beratungsgespräche bei einer Psychosozialen Behandlungsstelle für Suchtgefährdete und Suchtkranke.

c. Vermittlung in Selbsthilfegruppen durch die Anstalt

- Freundeskreis (ein Zusammenschluss von Menschen, die mit Suchtmitteln negative Erfahrungen gemacht haben. Sie wollen anderen auf ihrem Weg zu  einen suchtfreien Leben helfen. Teilnehmen können Alkoholkranke , Abstinente und Angehörige.

- Anonyme Alkoholiker (AA) sind eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die miteinander ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen um ihr gemeinsames Problem zu lösen und andere zur Genesung vom Alkoholismus verhelfen.

- Clean Gruppe als Angebot für Konsumenten von (illegalen) Betäubungsmitteln. Durch die Teilnahme an einer solchen Gruppe kann der Einzelne zu einem kritischen, verantwortungsvollen Umgang mit seinem Leben geführt und dadurch der (Wieder-) Einstieg in einen massiven Drogenmissbrauch und Abhängigkeit vermieden werden. Alternative Problemlösungsstrategien sollen aufgezeigt und gestärkt werden mit dem Ziel eines Lebens ohne Drogen.

- Haussitzungen mit Gefangenen

Regelmäßig wöchtentlich finden so genannte Haussitzungen statt. Dabei handelt es sich um gemeinsame Besprechungen der Bewohner eines Unterkunftsgebäudes mit der Leiterin der Außenstelle, dem an diesem Abend zuständigen Betreuungsbeamten und dem Anstaltsleiter. Sinn und Zweck dieser Gesprächsrunde ist es, mögliche Spannungen bzw. Probleme im Haus frühzeitig zu erkennen und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.
Weiter können von den Insassen Kritik, Anregungen und Verbesserungsvorschläge gemacht werden. Bei diesen Haussitzungen handelt es sich um eine Form der Gefangenenmitverantwortung im Sinne des § 14 JVollzGB I.

 


         

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