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Gefangenen Telefonsystem

  1. Die Justizvollzugsanstalt stellt den Gefangenen ein Telefonsystem zur Verfügung. Betreiber dieses Telefonsystems ist die Justizvollzugsanstalt. Die Anstalt gestattet dem Gefangenen Telefongespräche zu führen. Die Teilnahme am Telefonverkehr erfolgt auf schriftlichen Antrag des Gefangenen. Mit der Antragstellung erkennt der Nutzer die allgemeinen Nutzungsbedingungen in der jeweils gültigen Fassung an.
  2. Mit der Antragstellung richtet die Zahlstelle der JVA dem Gefangenen ein Telefonkonto ein. Dem Gefangenen wird daraufhin eine persönliche Kontonummer und eine nur dem Insassen bekannte PIN (Geheimnummer) verschlossen ausgehändigt.
  3. Das Telefonkonto wird auf Guthabenbasis geführt. Der Gefangene kann bei jedem " Einkauf der Gefangenen" auf Antrag über die Zahlstelle Geldbeträge von seinem  Hausgeldkonto überweisen. Eine Überweisung von Eigengeld auf das Telefonkonto kann in unbegrenzter Höhe nur erfolgen, sofern das Überbrückungsgeld angespart und keine offenen Forderungen notiert sind. Falls der Gefangene sein Überbrückungsgeld noch nicht voll angespart hat, kann dem Gefangenen zum Zwecke der Wiedereingliederung und Aufrechterhaltung seiner sozialen Kontakte monatlich 20 € von dem unfreien Eigengeld, statt zum Einkauf, freigegeben werden, soweit keine offenen Forderungen von Gläubigern notiert sind. Eine Rücküberweisung vom Telefonkonto auf das Haus- oder Eigengeldkonto ist nicht möglich.

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