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Besuchszeiten:

  • Montag
                  

13:00 Uhr - 17:00 Uhr
18:15 Uhr - 20:15 Uhr

   (jeweils Einlassende eine Stunde vorher)

  • Dienstag
                    

08:00 Uhr - 11:00 Uhr
12:30 Uhr - 16:30 Uhr

   (jeweils Einlassende eine Stunde vorher)

  • Mittwoch
                         

07:00 Uhr - 11:00 Uhr
12:30 Uhr - 14:30 Uhr

   (jeweils Einlassende eine Stunde vorher)

  • Samstag und Sonntag
    Samstag und Sonntag
                                           

08:00 Uhr - 11:00 Uhr
13:00 Uhr - 17:00 Uhr

   Aber nur jedes 1. Wochenende im Monat. 
   Jeweils Einlassende eine Stunde vorher

 

1. Besuchsanmeldungen:

Es können nur diejenigen Personen zu einem Besuch bei einem Gefangenen in die JVA Heimsheim eingelassen werden, die vor dem Besuchstermin als Besucher des Gefangenen bei der JVA Heimsheim eingetragen und damit zum Besuch bei diesem Gefangenen zugelassen sind.

Zugelassen zum Besuch werden diejenigen, für die der Gefangene einen Besucherantrag gestellt hat. Ein entsprechendes Formular erhält er von den Beamten des Allgemeinen Vollzugsdienstes. Der Gefangene wird auch darüber informiert, falls die von ihm beantragten Besucher nicht zugelassen werden.

Die Besucher, die – auf Antrag des Gefangenen – zugelassen sind, können einen Besuchstermin brieflich, per E-Mail (besuch-h@jvaheimsheim.justiz.bwl.de)  oder telefonisch mit der Besuchsabteilung vereinbaren; der Gefangene kann ebenfalls einen Besuchstermin vereinbaren; und zwar unter Verwendung eines Besuchsantrags. Auch dieses Formular erhält er von den Beamten des Allgemeinen Vollzugsdienstes, aber auch bei den Besuchsbeamten, da auch die Möglichkeit besteht, bereits während des laufenden Besuchs den nächsten Termin zu vereinbaren.

Bei der Vereinbarung eines Besuchstermins sind sämtliche Personen namentlich anzugeben, wobei, wie bereits ausgeführt, sämtliche Besucher bereits zum Besuch zugelassen sein müssen. M.a.W: Nicht zuvor vom Gefangenen per Besucherantrag benannte Personen können keinen Termin vereinbaren und können nicht auf einem Besuchstermin eingetragen werden.

Es empfiehlt sich, die Voranmeldung mindestens eine Woche vor dem beabsichtigten Besuchstermin vorzunehmen. Weiterhin wäre es von Vorteil, eine Viertelstunde vor dem vereinbarten Besuchstermin hier zu sein, weil die Formalitäten bis zum eigentlichen Besuchsbeginn einige Zeit erfordern.

Telefonnummer: (07033) 3001-230/231

2. Häufigkeit der Besuche:

Alle Gefangenen, die weder Besuchsausgänge noch Urlaub genehmigt erhalten haben, können pro Monat drei Stunden Besuch empfangen. Die Besuchszeit kann, wenn die Besuche während der Arbeitszeit der Gefangenen stattfinden, auf zwei Besuche aufgeteilt werden, im Übrigen auf drei Besuche. Je Monat stehen dem Gefangenen, der lediglich einen Besuchsausgang im Monat genehmigt hat, zwei Stunden Besuch zu. Die Aufteilung in zweimal eine Stunde ist möglich. Gefangene, denen zwei Besuchsausgänge im Monat oder Urlaub genehmigt ist, erhalten monatlich lediglich eine Stunde Besuchszeit eingeräumt. Bei verspätetem Besuchsbeginn und gleichzeitiger voller Auslastung der Besucherräume endet der Besuch zum vorangemeldetem Zeitpunkt. Die dadurch nicht wahrnehmbare Besuchszeit kann beim nächsten Besuch nach Voranmeldung mit in Anspruch genommen werden, sofern die Vorausmeldungen dies zulassen. Eine Übertragung auf weitere Besuche ist grundsätzlich nicht möglich.Bei verspätetem Besuchsbeginn und nicht voller Auslastung der Besucherräume wird die Besuchszeit über das vorangemeldete Besuchsende hinaus entsprechend verlängert.

3. Anzahl der Besucher:

Je Besuch sind maximal drei Besucher zugelassen; Kinder bis zu einem Alter von zwei Jahren bleiben unberücksichtigt.

4. Kontrolle:

Die Besucher haben Gegenstände, die nicht in die Anstalt eingebracht werden dürfen, in den hierfür vorgesehenen Schließfächern im Besucherwarteraum einzuschließen. Die Besucher werden in der Regel durchsucht.

5. Übergabe von Nahrungs- und Genußmitteln und andere Gegestände beim Besuch:

Der Besucher darf weiterhin bei jedem Regelbesuch für den Gefangenen gemäß dem in der Besuchsüberwachung angebrachten Aushang aus den dort aufgestellte Automaten Zigaretten und Tabak oder Süßigkeiten sowie aus den im Besucherraum aufgestellten Automaten Getränke (in Dosen oder Bechern) entnehmen. Pro Besucherstunde werden ab 01.07.2015 10,00 Euro genehmigt. Wenn der Besuch im Trennscheibenbesuchsraum stattfindet, dürfen nur Getränke in Flaschen aus den Automaten entnommen und in den Trennscheibenbesuchsraum mitgenommen werden. Der Besucher kann grundsätzlich nur vor Besuchsbeginn einmal die außerhalb des Besucherwarteraums aufgestellten Automaten aufsuchen. Die gezogenen Waren, die der Gefangene mit in seinen Haftraum nimmt, werden in einem Behältnis, das mit dem Namen des Gefangenen bzw. der Tischnummer des Gefangenen gekennzeichnet ist, vor dem Besuch dem Besuchsbediensteten übergeben. Die Waren werden während des Besuchs im Büro gelagert und dem Gefangenen nach Kontrolle bei Besuchsende ausgehändigt. Waren, die der Gefangene während des Besuchs verzehren möchte, können dem Gefangenen vom Besucher übergeben werden. Getränke darf der Gefangene nicht in seinen Haftraum mitnehmen. Gefangene, denen das Rauchen nicht gestattet ist, dürfen jedoch keine Zigaretten bzw. Tabak überlassen werden. Nichtrauchende Gefangene können statt einer Packung Zigaretten bzw. Tabak eine weitere Packung Süßigkeiten erhalten. Dies gilt entsprechend, wenn ein Rauchverbot angeordnet ist. Im übrigen dürfen andere Gegenstände nicht übergeben werden.

6. Rauchverbot:

Im Besuchsraum ist das Rauchen verboten.

7. Sonderbesuche:

Sonderbesuche können nur zugelassen werden, wenn sie die Behandlung oder Eingliederung des Gefangenen fördern oder persönlichen, rechtlichen oder geschäftlichen Angelegenheiten dienen, die nicht vom Gefangenen schriftlich erledigt, durch Dritte wahrgenommen oder bis zur Entlassung des Gefangenen aufgeschoben werden können. Die Genehmigung hierfür erteilen der Leiter der Besuchsüberwachung, die Fachdienste oder die Anstaltsleitung auf schriftlichen Antrag. Der Besuchstermin für den Sonderbesuch ist voranzumelden. Insoweit gelten die obigen Regelungen über die Voranmeldung. Sonderbesuche sollten grundsätzlich nur vormittags während der üblichen Besuchszeiten erfolgen. Dies gilt nicht für Besuche von Rechtsanwälten. Auch an den Besuchswochenenden sind Sonderbesuche möglich.Bei Sonderbesuchen dürfen dem Gefangenen keinerlei Gegenstände übergeben werden. Die im Besucherraum aufgestellten Automaten können genutzt werden.

8. Der Anstaltsleiter kann Besuche verbieten, wenn die Sicherheit und Ordnung der Anstalt gefährdet ist; als milderes Mittel kann auch angeordnet werden, dass Besuche nur noch im Besucherraum mit Trennscheibe zulässig sind. Eine Gefährdung der Sicherheit und Ordnung der Anstalt liegt vor, wenn z.B. Besucher Geld und Betäubungs-
mittel in die Anstalt schmuggeln oder zu schmuggeln versuchen.

9. Ordnungswidrig im Sinne von § 115 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten handelt, wer unbefugt einem Gefangenen Sachen oder Nachrichten vermittelt oder sich von ihm übermitteln lässt oder sich von einem Gefangenen, der sich innerhalb der Justizvollzugsanstalt Heimsheim befindet, von aussen mit Worten oder Zeichen verständigt. Die
Ordnungswidrigkeit oder deren Versuch können mit einer Geldbuße geahndet werden.

 

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